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führender Hersteller im Bereich IOM - Intraoperativen Monitoring |
Unter IntraOperativem NeuroMonitoring (kurz IOM oder IONM) wird die permanente Überwachung und Überprüfung verschiedener EEG-, EMG- und EP-Parameter während einer Operation verstanden. Die Aufnahme der EEG-Daten, sowie die Durchführung von EMG- und EP-Tests sind aus der Neurologie bekannte und vertraute Diagnose-Verfahren. Die Durchführung eines oder mehrerer dieser Tests während einer OP kann zur Qualitätssicherung und Optimierung verschiedener Eingriffe angewandt werden.
Neueste und auf das IOM spezialisierte Systeme zeichnen sich im Vergleich zu den traditionellen Diagnosesystemen dadurch aus, dass die Bedienung wesentlich vereinfacht werden konnte, die Modalitäten EEG, EMG, EP aber auch MEP gleichzeitig bzw. alternierend benutzt werden können, aber vor allem auch die permanente automatische Wiederholung und Dokumentation dieser Tests möglich ist. Besondere Systeme verfügen im Einzelnen über spezielle Stimulationsprogramme und Algorithmen, die das Operieren wesentlich unterstützen können. Hier ist vor allem im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie die automatische Pedikelstimulation und Überwachung hervorzuheben. Diese dient der automatischen Messung des Stromflusses und der entsprechenden Nervenbahn, um so die Intaktheit der Pedikelwand zu überprüfen. Damit kann frühzeitig das Risiko einer Irritation oder gar Verletzung der Pedikelwand noch während der OP reduziert bzw. ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus sind auf das IOM spezialisierte Systeme idealer weise mit bis zu 32 bipolaren Kanälen und bis zu 16 gleichzeitig nutzbaren Stimulatoren ausgestattet, die eine umfassende Überwachung des Zustandes der Nervenbahnen oder der Blut- bzw. Sauerstoffversorgung, insbesondere der motorischen und sensorischen Nervenbahnen erlauben.
Bei bestimmten Operationen wie im Bereich der Neurochirurgie ist das IntraOperative NeuroMonitoring heute zur Unterstützung der OP nicht mehr wegzudenken. Aber auch in anderen Bereichen wie der Wirbelsäulenchirurgie vor allem in der Neuropädiatrie (z.B. Skoliose), der Gefäßchirurgie (Carotis, abdominelles Aorten Aneurysma), der Herzchirurgie oder auch der Schilddrüsenchirurgie und der restaurativen Kieferchirurgie usw. wird IOM heute erfolgreich und regelmäßig eingesetzt.
Das IOM gewinnt nicht nur aufgrund der möglichen permanenten Überwachung und damit der Verbesserung der Ergebnisqualität einer Operation an Bedeutung, sondern kann auch im Sinne des Patientenmarketings und als Qualitätsanspruch der Kliniken eingesetzt werden. Nicht zuletzt die Absicherung und vor allem Dokumentation der Ergebnisqualität einer OP ist aber auch zunehmend aus rein rechtlichen Gesichtspunkten ebenfalls ein gewichtiges Argument, die Einführung des IntraOperativen NeuroMonitorings IOM in einer Klinik zu erwägen